Peter Hogenkamp hat es sich nicht wirklich einfacher vorgestellt.
Von Peter Hogenkamp am 20. August 2006 um 09:14 Uhr Kommentare (25)
Kategorien: Firma, Medien
Eigentlich wollen wir uns nicht beschweren. Blogwerk ist 81 Tage alt, ins Schweizerische Handelsamtsblatt eingetragen am 31. Mai 2006 auf Seite 22. Die Firma “EW Asset Management AG”, die dort unter uns steht, hat es noch nicht zu einer Dreiviertelseite in der Sonntagszeitung (bei uns - bei denen), Auflage 200′000, gebracht. Niemand ist zu ihnen gekommen und hat gesagt, man wolle einen Artikel schreiben, ob sich eigentlich mit Asset Management Geld verdienen lasse, der dann fast zu einer Personality-Story über die Firma und über Geschäftsführer Thomas Erdin geworden ist. Aber EW Asset Management sagt eben auch nicht, sie machen etwas “Ähnliches wie ein Verlag”. Es könnte nämlich sein, dass das den dringenden Wunsch nach investigativem Journalismus auslöst.
Denn so sehr ich mich über den Artikel an sich freue, wie schon am Mittwoch betont, manche Teile lesen sich doch für mich etwas schal. Nein, richtig falsch ist nichts, aber ich bekomme den Eindruck, hier wurde nicht ergebnisoffen recherchiert, sondern mit einem Anfangsverdacht, der sich dann leider nicht bestätigt hat, und dann konnte man wenigstens noch schreiben, dass es nicht einfach ist, hurra. Das wäre ja auch wirklich schlimm, wenn es das wäre. Ich will ein paar Zitate aus dem Text herausgreifen und kommentieren.
Vorab: Ich bin keine Mimose, die man nicht kritisieren darf (meine Geschäftspartnerin Jacqueline Badran darf weiterhin das Gegenteil behaupten). Jeder darf gern finden, das ganze sei eine doofe Idee, mit der sich wahrscheinlich doch kein Geld verdienen lasse, oder wir hätten offenbar zuviel Geld, dass wir eine Blogfirma gründen, oder Blogs seien überhaupt ganz und gar irrelevant und würden im Vergleich zu den etablierten Medien nie eine Rolle spielen. Ich weiss selbst keine definitive Antwort auf diese Fragen, sondern gehe hier eine Wette ein, wie jeder Unternehmensgründer. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass der Artikel einen bestimmten Eindruck vermitteln will, und hier sind meine Kommentare dazu, weil ich einen anderen Eindruck habe.
(Hogenkamp) suchte an der Universität St. Gallen Praktikanten, die für ein Butterbrot und einen Start-up-Eintrag im Lebenslauf Geschäftsmodelle ausbrüten sollten.
Die Praktikanten haben es der Journalistin am meisten angetan. In dem Stelleninserat im HSG-Jobmarkt steht zwar nirgends etwas von einem Butterbrot oder überhaupt ein Satz zur Bezahlung, aber der Spiegel schrieb ja auch erst vor drei Wochen unter dem Titel Auf Nummer unsicher, wie schlimm Praktikanten ausgebeutet werden. Schon im Juni, nachdem wir das erste Mal etwa zwei Stunden miteinander geredet hatten, schaffte es genau ein Satz in den Artikel: “Die Blogwerk AG versucht, mit Praktikanten das erste Blognetzwerk der Schweiz zu etablieren.”
In diese Richtung musste also etwas zu machen sein. Als ich ihr beim Stand-der-Dinge-Gespräch diese Woche erzählte, ich habe inzwischen mehrere Mitarbeitende, die ganz normal bezahlt werden, glaubte sie das offenbar nicht. Die beiden, von denen sie eine Mailadresse ausfindig machen konnte, erhielten diese Nachricht:
—– Original Message —–
Sent: Tuesday, August 15, 2006 4:55 PM
Subject: blogwerk etc.guten abend herr brühwiler
ich bin an einem artikel über blogwerk und andere blognetzwerke und mich interessiert, wie blogger geld verdienen können. von herrrn hogenkamp habe ich erfahren, dass sie dort angestellt sind. gern hätte ich ihnen dazu ein paar fragen gestellt:
1) wieviel prozent sind sie bei blogwerk angestellt?
2) was umfasst ihre arbeit? schreiben sie oder sind sie konzetionell tätig, oder so?
3) wieviel verdienen sie dabei?
4) sind sie mit der entlöhnung zufrieden?
5) was halten sie von blogwerk?
6)) ihren Weblog BloggingTom und travelblogger etc., betreiben sie die noch privat?
7) verdienen sie ihren lebensunterhalt mit bloggen?
8) machen sie mit bloggingTom einen Umsatz? wie hoch ist der?
9) wieviel stunden bloggen sie pro tag?
10) haben sie noch einen anderen job? was machen sie?ich würde mich freuen, wenn sie mir bis morgen mittag antworten würden, gerne auch telefonisch. danke.
Ganz schön direkt, fanden wir, Journalisten haben offenbar keine Hemmungen, genau nachzufragen, was jemand den ganzen Tag macht. Wir ersetzten den Firmennamen durch tamedia und schickten den Fragebogen an einige Journalisten, die wir dort kennen.
guten abend herr (name)
ich bin an einem artikel über tamedia und andere verlage, und mich interessiert, wieviel journalisten verdienen. gern hätte ich ihnen dazu ein paar fragen gestellt:1) zu wieviel prozent sind sie bei tamedia angestellt?
2) was umfasst ihre arbeit? schreiben sie oder sind sie auch konzeptionell tätig, oder so?
3) wieviel verdienen sie dabei?
4) sind sie mit der entlöhnung zufrieden?
5) was halten sie vom tagesanzeiger? was von tamedia?
6) verdienen sie ihren lebensunterhalt mit schreiben?
7) wieviel stunden arbeiten sie pro tag?
8) haben sie noch einen anderen job? was machen sie? wieviel verdienen sie damit?ich würde mich freuen, wenn sie mir bis morgen mittag antworten würden, gerne auch telefonisch. danke.
mit freundlichen grüssen
peter hogenkamp
Nicht ganz überraschend riefen die so angeschriebenen jeweils an und fragten uns freundlich, ob wir eigentlich noch ganz bei Trost seien. “Wenn ich so etwas herausfinden will”, sagte der eine, “verabrede ich mich mit den Leuten zum Mittagessen und schaue, ob etwas kommt, aber ich schicke sicher keinen Fragebogen”.
Da ist was dran. Wobei sich vielleicht bei einem Konzern doch jemand aus dem Büro ins Internet-Café schleicht und konspirativ mit seinem Webmail-Account zurückmailt. Bei uns konnten mir dagegen die Mitarbeitenden in unserem kleinen Büro die Mail direkt vorlesen. “Was halten Sie von Blogwerk?” war dabei immer der Favorit.
Doch die Gratisarbeiter blieben aus. Jetzt muss Hogenkamp selbst Hand anlegen. Und nicht zu knapp. (…) Man rührte gross an. (…) Was also macht Hogenkamp besser? «Ich nehme Geld in die Hand», sagt er. 100 000 Franken will er in Blogwerk investieren.
Was denn nun? Gratisarbeiter oder gross anrühren?
Blogwerk ist im Mai 2006 als Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von 100′000 gegründet worden. Die AG ist in der Schweiz, anders als etwa in Deutschland, nach vor die häufigste Rechtsform, was jeder Journalistin bekannt ist. Und natürlich waren die Rechtsform und das investierte Kapital auch schon beim ersten Gespräch am 6. Juni ein Thema.
Daher ist die sich durch den Artikel ziehende Aussage “Erst hat er es gratis versucht, jetzt muss er doch investieren – und auch selbst arbeiten” irreführend. Die ganze Praktikantengeschichte stammt vielleicht noch aus dem ursprünglich geplanten Artikelgerüst “Hogenkamp beutet Mitarbeiter aus”, das dann nicht zum Tragen kam.
Die New Yorker Weblogs Inc. zählt 30 Blogs und 60 Millionen Seitenaufrufe monatlich. (…) Vor einem Jahr habe das Netzwerk allein mit Google-Anzeigen 2000 Dollar täglich umgesetzt, so Calacanis. Ob es sich letztlich rechnet, bleibt fraglich. Dennoch konnte Calacanis letzten Herbst Weblogs Inc. an AOL verkaufen.
Weblogs Inc. betreibt inzwischen 90 Weblogs. Und es stimmt, damals, am 19. Juli 2005 waren es Werbeeinnahmen von $2335 an einem Tag. Die Top-Werbeplatzierungen in den Top-Blogs waren damals schon “ausverkauft”, und Weblogs inc. hat laut Calacanis schon damals schwarze Zahlen geschrieben.
Im November 2005 wurde Weblogs inc. dann von AOL übernommen. Seitdem veröffentlichen sie keine Umsatzzahlen mehr, aber auf aol.com, immer noch eine der meistbesuchten Websites der Welt, werden regelmässig Banner geschaltet, die auf die Blogs verweisen (etwa von autos.aol.com auf autoblog.com). Es würde mich sehr wundern, wenn sich der Traffic und damit die Werbeeinnahmen auf dem Blognetzwerk nicht mindestens verzehnfacht hätten, eher noch deutlich mehr.
Ob sich damit die Investition letztlich für AOL rechnet, weiss man natürlich nicht. Aber dass sich Blogs in den USA rechnen können, ist ansonsten völlig unbestritten.
“Mit Blogs auf die grosse Kasse hoffen” (…) Die deutsche Szene dagegen sei eher kommerzfeindlich und gehe kaum Risiken ein.
“Kommerzfeindlich” habe ich nicht gesagt, sondern dass in Deutschland bisher niemand von den Bloggern selbst ein grosses Risiko eingegangen ist. (Die Holtzbrincks sind von Haus aus ja keine Blogger, und ich weiss auch nicht, wie bei Germanblogs genau die Verhältnisse sind.) Ich hatte zumindest früher den Eindruck, dass sich die deutschen Blogger manchmal etwas schwer tun zu sagen: “Ich mache das unter anderem, weil ich Geld damit verdienen will.” Im Gedächtnis geblieben ist mir die Diskussion, als Spreeblick im November 2005 einen Gratis-Download eines Videos der Toten Hosen via P2P organisiert hat – eine super Aktion, wie ich fand, sehr medienkonform. Inzwischen scheint das aber weniger ein Thema zu sein, auch wenn Johnny manchmal immer noch präventiv das “Sorry-Kommerz”-Büsserhemd anzieht. Spreeblick macht weiterhin sehr coole Sachen wie den göttlichen Toni Mahoni, rechts stehen Display Ads, Amazon-Affiliate-Links und GoogleAds, und alle finden’s normal. Gut so.
Zurück zu “auf die grosse Kasse hoffen”. Ist das die freie Übersetzung des oben genannten Grundsatzes: “Ich mache das unter anderem, weil ich Geld damit verdienen will”? Wer mit neuen Medien “grosse Kasse machen” will, der macht wohl nach wie vor besser Klingeltöne, Porno oder ähnliches. Und irre ich mich, oder war es nicht die tamedia, die in den letzten Jahren grosse und viel beachtete Personalabbaurunden gefahren hat und sich jetzt sehr explizit freut, dass der EBITDA endlich wieder 19.6% ist? Blogwerk hat bisher zweieinhalb Arbeitsplätze geschaffen, und ich hoffe, es werden noch deutlich mehr. Bei der von mir mitgegründeten Zeix sind es inzwischen fast 20 (davon derzeit zwei Praktikanten, beide bezahlt, Mailadressen zur Verifizierung auf Anfrage). Dafür muss man sich nicht schämen, finde ich.
Auch in Deutschland versuchen der Web-Verlag Spreeblick und Medienrauschen schon länger, die Blog-Szene zu professionalisieren. Und kürzlich rief der renommierte Verlag Holtzbrinck das Netzwerk Gemanblogs ins Leben. Doch die Umsätze sind dürftig.
Wo stehen genau die Umsätze von Spreeblick, Medienrauschen und Germanblogs? Wer es weiss, bitte Link schicken, die interessieren mich natürlich auch.
Gadgetblog “Neuerings.com”
“Neuerings.com” sollte neuerdings.com heissen. Schade, der wichtigste Link hat einen Tippfehler…
Zwischentitel: “Die Glaubwürdigkeit der ganzen Blogsphäre steht auf dem Spiel” (…) Nichts hält Hogenkamp von Schleichwerbung.
Als Zwischentitel “Die Glaubwürdigkeit der ganzen Blogsphäre steht auf dem Spiel” zu nehmen, wenn im Text explizit steht, dass wir Posts gegen Cash nie machen würden, so dass jemand, der die Seite nur überfliegt, genau das Gegenteil denken könnte – na ja, sowas macht man ja gern mal, Hauptsache, die plakativsten Zitate kommen gut raus. Guter Journalismus, den die Journalisten ja für sich gepachtet haben, ist es trotzdem nicht.
Nett finde ich noch, dass beim Zwischentitel entweder der DTPler oder der Korrektor aus “Blogosphäre” das das “o” rausgenommen hat, das im Artikel richtig steht.
Peter Hogenkamp hat es sich einfacher vorgestellt. Trotzdem läuft die Sache «zäh» an, wie Hogenkamp drei Monate nach der Gründung feststellt. Obwohl mit dem Ticketblog und dem Gadgetblog Neuerdings.com im Juni 270 000 Seitenaufrufe erzielt wurden, lassen sich diese Erfolge nicht in Werbung ummünzen.
Das ist die vierte Firma, die ich gründe. Habe ich es mir wirklich einfacher vorgestellt? Habe ich wirklich gedacht, im August fahre ich schon Porsche, und das alles auf Kosten mit einem Butterbrot bezahlter Praktikanten, die man einfach anstellen und irgendwo hinsetzen muss, und dann bloggen sie perfekt und gewinnbringend vor sich hin? Nicht ganz.
Zugegeben, eine Sache habe ich mir wirklich einfacher vorgestellt. Ich dachte, wenn man in einem Monat 270′000 Seitenaufrufe hat, dann kann man die auch schnell vermarkten, ist ja online, braucht ja nicht viel Vorlauf; und das auch ohne GoogleAds, die ich immer noch als zweitbeste Werbeform empfinde. Das hat nicht gestimmt – auch Online-Werbung will zuerst einmal akquiriert sein.
Die Moderatorin für den geplanten Video-Podcast wird gerade gesucht. Und wer schreibt ihre Texte? Hogenkamp.
Ich ruf morgen mal bei Thomas Erdin von der EW Asset Management AG, ob die nach elf Wochen schon so weit sind, dass der Chef nicht mehr selbst mitarbeiten muss. Wenn ja, habe ich definitiv etwas falsch gemacht.
Am Ende noch drei Danksagungen:
Erstens, trotz allem, danke für den Artikel an sich. Ich finde es immer noch super, dass die Sonntagszeitung so viel über Blogs macht. Auch wenn der Tenor oft etwas negativer ist, als man diesem jungen Format gönnen wollte, auch wenn man nicht selbst involviert wäre (super Satz), besser als nichts. Und auch hier stimmt wie gesagt insgesamt ja wirklich das meiste.
Zweitens danke, dass ich die Zitate noch gegenlesen durfte und dass meine Änderungen übernommen wurden (und auch, dass die Aussage “Aha, und jetzt geht Ihnen das Geld aus?”, der mir am Telefon mehrfach nahegelegt wurde, nun doch nicht drinsteht).
Drittens danke für das Foto. Ich habe sehr gelitten bei dem Shooting, und es sieht zwar aus, als würde ich gerade hintenrüberkippen (habe schon per SMS von einem Medienprofi Feedback bekommen: “die Arbeitshaltung sehe nicht Suva-konform aus”), aber es ist sicher bei weitem nicht das schlechteste, das man hätte nehmen können, dafür kenne ich mich.
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25 Kommentare
Gratuliere zum Artikel und zu dieser Replik. Den Gag mit den Mails zurück an Tamedia finde ich voll gelungen! Ich hab eigentlich gedacht dass so 500′000 das minimum für einen Start ist, aber mit Praktikanten reichen wohl 100′000 aus. :-) Nein, im ernst! Finde ich cool was ihr da macht.
Swiss Metablog » Blog Archive » ich bekomme den Eindruck, hier wurde nicht ergebnisoffen recherchiertS
schrieb am 20. August 2006, 10:45 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Schreibt Peter Hogenkamp über den Artikel in der Sonntagszeitung. […]
Tim
schrieb am 20. August 2006, 11:26 Uhr (Permalink zum Kommentar)Der mit dem Mail an die Tagi-Journalisten ist wirklich nicht schlecht! Hat Dir denn wenigstens Frau Luchetta geantwortet? Frau Luchetta, wir wollen Ihren Lo-o-o-hn!
Faultier
schrieb am 20. August 2006, 14:44 Uhr (Permalink zum Kommentar)Dieser Kommentar ist besser als der Original-Artikel, sehr unterhaltsam.
Krusenstern
schrieb am 20. August 2006, 15:01 Uhr (Permalink zum Kommentar)Zuerst habe ich gedacht, dass hier - in einem Restaurant, das Konkurrenz befürchtet - mit zwei Zutaten ein Menü gekocht wurde, das unbekömmlich sein muss: eine Portion Thesenjournalismus zu viel und eine Portion Recherchenzeit zu wenig.
Bei der Lektüre des Fragebogens an “BloggingTom” konnte ich mir aber das Lachen nicht verkneifen. Das kann unmöglich ernst gemeint sein, oder ?!?
Fredy
schrieb am 20. August 2006, 16:43 Uhr (Permalink zum Kommentar)Bin schon etwas irritiert bezüglich der “Recherche” Email von Tamedia. Ich kenne Dich doch gar nicht so, Simone Luchetta? Ok, jeder hat mal einen schlechten Tag …
Apropos Werbung: 270000 Pageviews sind noch nicht die Welt. Bei blogg.ch hatte ich im Juli 433000 Pageviews. Google Adsense Einnahmen knapp 16 Dollar… trotzdem viel Glück!
Felix
schrieb am 20. August 2006, 16:50 Uhr (Permalink zum Kommentar)nun ja, evtl. arbeitet Frau Luchetta “nur” als Praktikantin bei der Tamedia, wer weiss, und deshalb sind ihre Recherchier-Methoden noch nicht so ausgereift. Das würde auch ihr Interesse an den Praktikanten erklären :-)
leu
schrieb am 20. August 2006, 16:51 Uhr (Permalink zum Kommentar)@fredy
Shit, und ich habe einen Artikel vorbereitet in dem ich schreibe dass deine Einnahmen im 4 stelligen Bereich sein werden. Vielleicht muss ich dich erst mal fragen. Zum Glück habe ich den Beitrag noch nicht publiziert.
Tom
schrieb am 20. August 2006, 17:13 Uhr (Permalink zum Kommentar)@Krusenstern: Doch, doch, das ist ernst gemeint.
@leu: Vielleicht solltest Du Fredy mal obigen Fragebogen schicken?
Peter Hogenkamp
schrieb am 20. August 2006, 18:21 Uhr (Permalink zum Kommentar)Nein, nein, die Frau Luchetta ist eine gestandene und sicher auch gute Journalistin, habe schon sehr gute Sachen von ihr gelesen. Vielleicht wollte sie einfach einen anderen Artikel schreiben, und dann ist nur der hier rausgekommen… :-)
Wie Unternehmertum empfunden wird | work.innovation Blog
schrieb am 20. August 2006, 20:52 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] P.S.: Über die Hintergründe des gegebenen Anlasses gibt der Unternehmer eine gelungene Replik: Peter Hogenkamp hat es sich nicht wirklich einfacher vorgestellt. – Pflichtlektüre für den Wirtschaftsunterricht. […]
Alexander Greisle
schrieb am 20. August 2006, 20:57 Uhr (Permalink zum Kommentar)“260 Stellenprozente”. Das klingt doch tatsächlich negativ im Originalartikel. Wieviel Stellenprozente die gute Journalistin wohl schon geschaffen hat? In den letzten drei Monaten?
Basic Thinking Blog » Blogwerk und Blogbusiness
schrieb am 20. August 2006, 21:54 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Warum Andreas Göldi auf seinem Blog den Artikel so negativ empfindet kann ich nicht nachvollziehen, ist halt leicht ironisch verfasst, so what… Peter Hogenkamp findet den Artikel auch nicht sonderlich ausgewogen. Und dreht den Spieß angesichts der üblichen Fragereien der Journalisten mal um (unglaublich beschissener Fragebogen der Pressefutzis, warum die Blogging Tom nicht auch gleich nach Intimkrankheiten ausgefragt haben, wundert mich), das wiederum ist super amüsant, wie die darauf reagieren: Nicht ganz überraschend riefen die so angeschriebenen jeweils an und fragten uns freundlich, ob wir eigentlich noch ganz bei Trost seien. “Wenn ich so etwas herausfinden will”, sagte der eine, “verabrede ich mich mit den Leuten zum Mittagessen und schaue, ob etwas kommt, aber ich schicke sicher keinen Fragebogen”. […]
bugsierer
schrieb am 20. August 2006, 22:44 Uhr (Permalink zum Kommentar)Die Dame hat schon im Juni unglaublich schluddrig und miesepetrig gegen Blogs geschrieben und u.a. dem Aeschbi unterstellt, er habe einen Ghostwriter. Dass sie so unprofessionelle Mails mit solchen Tippfehlern verschickt zeigt erstens die Arroganz und zweitens das berufliche Niveau, auf dem sie sich bewegt. Von ersterem hat sie viel, von letzterem zu wenig.
carpathia: e-business.blog » Sonntägliche Aufruhr im Bloggersdorf
schrieb am 20. August 2006, 23:22 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Replik von Peter Hogenkamp persönlich - erfrischend und amüsant, v.a. die Retour-Kutsche an den Tagi mit der Lohnumfrage - brillant […]
Peter
schrieb am 21. August 2006, 00:19 Uhr (Permalink zum Kommentar)Hallo Peter Hogenkamp, ein anderer Peter wünscht Dir mit Blogwerk viel Glück und Erfolg! Das Email dieser Journalistin ist sehr unprofessionell, es war eine gute Idee den Spiess umzudrehen :-) Die Vorurteile, die sie zu bestätigen versuchte, sind typisch dafür, wie in der Schweiz mit Unternehmern umgegangen wird. Es heisst oft entweder der hat den Grössenwahn und richtet mit der grossen Kelle an oder der kommt nicht vom Fleck und muss alles selber machen. Anstatt einem Unternehmer, der Risiken eingeht und Arbeitsplätze schafft Glück zu wünschen, oder wenigstens einen ausgewogenen, sauber recherchierten Artikel zu schreiben…
Paperholic
schrieb am 21. August 2006, 00:38 Uhr (Permalink zum Kommentar)Swiss Blogosphere: Nach Dies irae nun die IRA DIEI…
Diese IRA DIEI (1), welche Peter Hogenkamp gestern befallen haben muss. Es gibt Menschen, denen es wurscht ist, wie über sie und ihre Werke berichtet wird – wenn nur berichtet wird. Hogenkamp zählt nicht zu diesen Menschen – er will gleichzeitig …
marcel bernet
schrieb am 22. August 2006, 18:49 Uhr (Permalink zum Kommentar)servus peter - gratuliere herzlichst: deine replik ist so wunderbar süffig, angriffig und doch nie verletzend. ein musterbeispiel dafür, dass man nie in die opferrolle fallen soll, wenn man konterkariert. (bist wohl doch keine mimose - oder sparst dir das für näherstehende kontakte auf.) das schöne an blogs: man kann gaaaaaanz lange gegendarstellungen schreiben und publizieren.
Christoph Hugenschmidt
schrieb am 23. August 2006, 18:59 Uhr (Permalink zum Kommentar)Nanana. Was ist so schlimm daran, in einem E-Mail konkrete Fragen zu stellen? Natürlich weiss auch die SoZ-Autorin, dass sie bei einem Kaffee, einem langen Nachtessen und sowieso bei einer zweitätigen Sumpftour mehr herausbekommt als mit einem Mail. Das geht aber nicht immer. Fragen darf man immer und alles - wer antwortet ist selber schuld (wer nicht antwortet auch).
Etwas schlimmer fand ich an dem Artikel, dass ich nicht ganz draus gekommen bin. Was denn der Hogenkamp mit Blogwerk genau machen will und wie die Angestellten ernährt werden sollen.
Bei vielen Kommentaren (sehe ich das richtig: Blogger kommentieren am liebsten Blogger, die Medien kommentieren, die über Blogger schreiben?) beschleicht mich der Gedanke, da spiele Neid mit. Neid darüber, dass die blöden, voreingenommenen Journis sich erlauben, mit ihrem Handwerk (recherchieren + schreiben) Geld verdienen zu wollen.
Peter Hogenkamp
schrieb am 27. August 2006, 08:36 Uhr (Permalink zum Kommentar)>> Blogger kommentieren am liebsten Blogger,
>> die Medien kommentieren, die über Blogger
>> schreiben?
Ich denke, da ist was dran. Aber das finde ich wenig überraschend.
>> Neid darüber, dass die blöden, voreingenommenen
>> Journis sich erlauben, mit ihrem Handwerk
>> (recherchieren + schreiben) Geld verdienen
>> zu wollen.
Ich denke nicht, dass (die meisten) Blogger gern Journalisten wären, die mit Schildern “Wir müssen leider draussen bleiben” vor den Türen der Redaktionen stehen und deswegen jetzt rummosern. Das ist vielleicht so bei ein paar ehemaligen Journalisten, die es gern noch wären. Aber dass der Blogger an sich lieber für eine Zeitung schreiben würde, glaube ich nicht. Ich jedenfalls ganz sicher nicht.
Suchmaschinen Blog - Weblog » 53 Millionen Europäer im Monat auf Karriere-Webseiten unterwegs
schrieb am 26. April 2007, 16:39 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Im Bereich Jobsuche und Stellenangebote, ist weiterhin das Job-Netzwerk von Monster.com führend, was von den 53 Million Besuchern, einen Anteil von durchschnittlich 8 Millionen Besuchern ausmacht. Wir erinnern uns, im Januar hatte Microsoft für sein MSN Portal, eine exklusive Kooperation mit Monster geschlossen, welche dadurch ihre Position gut festigen konnte, im Online Jobmarkt. […]
medienlese.com » Blog Archiv » Medienmacher vor 23 Jahren
schrieb am 23. November 2007, 12:37 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Wenn man heute als Blogger erzählt, dass man fast die ganze Freizeit für sein Hobby aufwende, ohne dass finanziell was rausschaut, dann wird man schon fast als Freak betrachtet. Nicht so die Baumanns: Sie wollen an den Kiosk mit ihrem Produkt. Eric Baumann gibt sogar zu, man habe nicht mal Kriterien, welche Werbung aufgenommen würde (offenbar jede!) und dann erzählt Dominik Baumann auch noch, dass sie Angestellte hätten, ehrenamtlich, mit einem Lachen. (Vermutlich werden Praktikanten ausgebeutet.) […]
medienlese.com » Blog Archiv » Unternehmerfreundliche Journalisten
schrieb am 10. Dezember 2007, 17:59 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] gewieften, doch potentiell verdächtigen Verkäufers. Mich erinnert das stark an diesen Artikel in der Sonntagszeitung, kurz nach der Gründung von […]
hogenkamp.com » Blog Archiv » Hach, ist das cool mit dem Spiegel im Volltext seit Anno Tuck
schrieb am 15. Februar 2008, 11:36 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] einfach jetzt im Nachhinein flott den Volltext verlinken. Gerade nach einem Kommentar von ugugu hier gemacht. (Ctrl-F “spiegel”) Liest das denn noch jemand, so dass sich das lohnt? Ist mir […]
KoopTech » Interview Titelgeschichte » “Vor der Bugwelle” - Interview mit Peter Hogenkamp
schrieb am 17. Juni 2008, 11:39 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Schulzki-Haddouti: Halten Sie GoogleAds immer noch für die „zweitbeste” Werbeform? […]
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Hinweis: Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.







leu
schrieb am 20. August 2006, 10:12 Uhr (Permalink zum Kommentar)