re:publica ‘08
«Geld verdienen mit Blogs, reloaded» und mein Statement
Von Peter Hogenkamp am 7. April 2008 um 05:31 Uhr Kommentare (31)
Kategorien: Firma, Medien, Traffic, Werbung
Bei der re:publica ‘08 im «Geld verdienen mit Blogs - reloaded» habe ich eine Wortmeldung aus dem Publikum gemacht (hier das Video, bei 11:30 remaining geht’s los).
Dabei sage ich: «Wir haben letztes Jahr knapp 50.000 Euro Umsatz gemacht.» Das stimmt nicht ganz, dort fehlte der Zusatz: «aus Display Ads» (also Bannerwerbung auf TKP-Basis). Der Umsatz aus Consulting, Schulungen und Corporate Blogs (z.B. dem ebookers-Blog) war höher. Sowas passiert in solchen spontanen Stand-up-Situationen.
Wer unsere Traffic-Entwicklung im Jahr 2007 verfolgt hat (siehe Jahresrückblick-Post), weiss, dass wir das Jahr zwar mit knapp 700′000 Page Impressions und fünf Blogs beendet, aber mit gut 50′000 PI und zwei Blogs (neuerdings.com und medienlese.com) begonnen haben; alle anderen kamen erst im Laufe des Jahres. Das Durchschnittsalter unserer Themenblogs beträgt derzeit 14.6 Monate.
Eine Enttäuschung war der Banner-Umsatz trotzdem, das will ich nicht verhehlen. Sie liegt an zwei Fehleinschätzungen meinerseits: Erstens dachte ich, wenn man mal ganz ordentlichen Traffic hat, kann man ein bisschen Geld mit Google Ads und Affiliate Marketing verdienen. Das stimmt nicht, und genau darum geht es ja bei meiner Wortmeldung: Man muss Display Ads verkaufen, ob nun auf TKP- oder Fixpreis-Basis. Zweitens dachte ich, es sei vielleicht am Anfang sinnvoll, mit einem Vermarkter zusammen zu arbeiten, der einem die Werbeplätze verkauft. Das hat auch nicht wirklich funktioniert.
Seit November 2007 vermarkten wir uns daher selbst, konkret macht Fabienne Steiner seitdem die Ochsentour bei Media-, Werbe- und sonstige Agenturen. Das funktioniert schon deutlich besser, und wir sind über ihre Verkaufserfolge sehr happy. (Im Moment laufen gerade mit Canon, Sony und dem ewz drei Kampagnen auf TKP-Basis.) Hätte man also eher anfangen sollen, sich selbst zu vermarkten? Vielleicht, aber nicht viel eher, denn es braucht zuerst eine gewisse kritische Masse (ha!) an Page Impressions, bevor die oben genannten Gruppen überhaupt mit einem reden.
Darüber hinaus: Ja, es ist die nackte Wahrheit: Wir arbeiten tatsächlich noch nicht kostendeckend aus Online-Werbung, und wir sehen uns auch nach knapp zwei Jahren Blogwerk immer noch in der Aufbauphase. Um die zu finanzieren, haben wir letztes Jahr eine Kapitalerhöhung gemacht, die auch hier erwähnt wurde.
Über unsere diesbezüglichen Hintergedanken kann man einiges nachlesen unter dem Stichwort Investition. Was wir hier machen, ist eben kein fancy Web-x.0-Businessmodell, sondern ein recht traditionelles Mediengeschäft, bei dem man zuerst Reichweite aufbaut und sie dann vermarktet. Einiges ist anders als bei Print (Produktion und Distribution kosten fast nichts), einiges ist gleich (der Content ist am teuersten). Wie viele Print-Titel sind nach einem Jahr schon profitabel? Ich weiss es nicht, ich müsste einen Verleger fragen. Bei der Einstellung von «Facts» und «CASH» im letzten Jahr war Erstaunliches darüber zu lesen, wie viele Jahre in der Geschichte beider Blätter «rot» waren. Und bei der (ersten) Einstellung von Brand-Eins-Vorgänger «Econy» 1998 meine ich gelesen zu haben, dass das «Manager Magazin» die ersten zehn Jahre defizitär war.
Wenn ich nun den sicher gut gemeinten Vorschlag lese, wir sollten alle «lieber kellnern gehen», darf ich entgegnen, dass ich als Schüler und «Zivi» vier Jahre lang bei McDonald’s gearbeitet habe, also auch in der Gastronomie. Erstens war das zumindest damals auch nicht übermässig gut bezahlt, zweitens finde ich das hier deutlich spannender, und drittens ist es meiner Meinung nach noch zu früh, um Aussagen über unseren langfristigen Erfolg zu machen. Was natürlich nicht heisst, dass nicht jeder eingeladen wäre, munter weiter zu spekulieren.
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31 Kommentare
[…] «Geld verdienen mit Blogs, reloaded» und mein Statement (blogwerk.com, Peter Hogenkamp) “Ja, es ist die nackte Wahrheit: Wir arbeiten tatsächlich noch nicht kostendeckend aus Online-Werbung, und wir sehen uns auch nach knapp zwei Jahren Blogwerk immer noch in der Aufbauphase.” […]
Massenpublikum » Blog Archive » Was Hogenkamp Lobo voraus hat
schrieb am 7. April 2008, 09:00 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] meine Beschwerde gerechtfertigt war und ist, beweist Peter in seinem Posting, in dem er all das richtig macht, was adical falsch macht: Er kommuniziert transparent. Und ich bin […]
mds
schrieb am 7. April 2008, 09:02 Uhr (Permalink zum Kommentar)Geld verdienen mit Werbung – darum geht’s doch … hier im «klassischen» Modell mit Inhalten als Brücke zwischen Werbung und Beworbenen. Ob diese Inhalte mit einem Blog als CMS publiziert werden, ist IMHO zweitrangig.
Matthias
schrieb am 7. April 2008, 09:35 Uhr (Permalink zum Kommentar)Kommst Du zum barcamp Bodensee (Friedrichshafen)? Dort könnte man weiter über das Thema diskutieren und ewa Überlegungen anstellen, wie man die Reichweite von Blogs erhöhen kann.
Peter Hogenkamp
schrieb am 7. April 2008, 09:40 Uhr (Permalink zum Kommentar)mds: Das sehe ich im wesentlichen auch so. Wir schreiben schon ein bisschen anders als z.B. golem.de, aber die Überlappungen mit denen sind wohl wesentlich grösser als mit einem typischer Blogger-Blog.
Matthias: Habe mich angemeldet, aber den Termin noch nicht mit der Familie abgestimmt. Denke, am Samstag komme ich ziemlich sicher.
Jochen Hoff
schrieb am 7. April 2008, 09:59 Uhr (Permalink zum Kommentar)Wie du schon zu Beginn deines Posting sagst, kam in der aktuellen Situation nicht genau das rüber, was du hier mit etwas Überlegung dargelegt hat. Wir sind eben alle keine Politiker die nur noch mit fertigen Worthülsen argumentieren und keine Inhalte mehr bieten. Deshalb machen wir Fehler. Ich sogar oft in Kommentaren, weil ich es eilig habe und nicht nachkorrigiere.
Das Hauptproblem aber sind die Erwartungen. Als Adical startete, passierten Fehler in der Wahl der Werbepartner die ausgiebung diskutiert wurden. Müsste ich Werbung verkaufen würde ich es ablehnen mit den Content-Leuten über die Werbekunden zu reden und die müssten es ablehnen mit mir über Inhalte zu reden.
Tatsächlich können wir für kein Unternehmen Werbung machen. Nicht einmal kostenlose für Unicef oder RobinWood. Gegen alles gibt es begründete Vorbehalte.
Aber auch das war nicht das Problem. Es wurde kommuniziert, das die goldenen Zeiten angebrochen seien. Ich glaube übrigens das man das selber geglaubt hat und natürlich auch glauben wollte.
Das wichtigste aber ist, es gibt diesen Markt, der da verteilt werden sollte noch gar nicht richtig. Interesse ja, aber bis zwei Unterschriften unter einem Vertrag sind und dann auch noch gezahlt wird, kann viel Zeit vergehen und viel Aufwand entstehen.
Für die A-Blogger und Bloggergemeinschaften mit hohen PI mag das Thema interessant sein, für den Longtail ist es bedeutungslos und wird es auch noch lange bleiben.
Politische Stänkerblogs wie meiner sind nichts, mit dem sich jemand identifizieren möchte und könnte, die Katzencontenblogs und Gemischtwarenläden haben eine so inhomogene Leserschaft, das sich aus ihr keine Zielgruppe und damit keine Zielgruppenbezogene Werbung ableiten lässt.
An der Situation des Longtails wird sich vorläufig nichts ändern, es sei denn irgendjemand vermarktet Blogstandorte wie die Standorte von Plakattafeln. Jährliche Einmalzahlung an den Besitzer, wenn er brav die Hecke geschnitten und den Müll weggeräumt hat in diesem Fall wenn er brav seine Leserzahlen gebracht hat.
Gehen wir mal davon aus, das jeder Blog drei solcher Flächen bieten kann und “dekadenweise” wie bei der Plakatfläche gewechselt wird. In der Außenwerbung sind im Schnitt 13 Euro je Fläche und Tag erzielbar. Auf einem Blog im Longtail dürften 2,50 Euro pro tag das Höchstmaß sein.
Ehrlicherweise muss man bei diesen Erträgen froh sein, wenn dem Blogbetreiber rund 150 Euro im Jahr bleiben, die er aber versteuern muss.
Wahrscheinlicher sind Größenordnungen von 75 Euro. Das lohnt eigentlich den Einsatz nicht. Aber wenn nicht jemand so anfängt, lässt sich die Vermarktung nicht anstoßen. Denn zunächst einmal braucht man ein Produkt. So lange das fehlt, hat man auch nichts zu verkaufen.
Media-Blog » Archives » Peter Hogenkamp (Blogwerk AG): Blogs sind keine Goldgrube
schrieb am 7. April 2008, 11:59 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] Hogenkamp von der Schweizer Blogwerk AG hat es nach fast eineinhalb Jahren recht schnell erkannt: Blogs sind in der D, A, CH-Region nicht die erhoffte Goldgrube. Auf der re:publica ‘08 gab er seine Umsätze aus Bannerwerbung im Rahmen eines […]
Der Blogbeutel
schrieb am 7. April 2008, 12:22 Uhr (Permalink zum Kommentar)Geld machen mit Blogs…
Vor einem Cafe sitzen in der Frühlingssonne. Im Hintergrund nimmt eine auffällig geschminkte Südländerin die Bestellung an einem anderen Tisch entgegen. Autos fahren vorbei, reges Treiben auf der Straße, und aus vielen Richtung…
kopflast
schrieb am 7. April 2008, 12:52 Uhr (Permalink zum Kommentar)Es ist doch sehr schön, wenn es überhaupt Blogs gibt, die ihren Betreibern Geld einbringen. Wenn die Träume einen nicht gleich unter Palmen zwingen, dann kann ich den Bild das der Blogbeutel hier malt durchaus einiges abgewinnen. Geld für eine Sache zu bekommen, die einem Spaß macht - das ist doch die Kernbeschreibung von Traumberuf.
Yannick
schrieb am 7. April 2008, 15:56 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ja, aber man sollte auch von ihm leben können.
Gris-Gris
schrieb am 7. April 2008, 16:16 Uhr (Permalink zum Kommentar)“Kernbeschreibung von Traumberuf…” ist eine schöne Formulierung.
Aber ich staune über was anderes: In einer Kleinschreinerei muss der gelernte Mitarbeiter doch mehr als das Doppelte dieses Umsatzes einfahren, damit er angestellt wird bzw. bleibt. Und ihr seid ja schon fast eine halbe Kompanie bei den Blogwerken.
Und woher dieses Vertrauen, dass aus diesem Bloggen, pardon Online-Publizieren, ganz allgemein je was wird? Ich sehe eigentlich nur rezessive Tendenzen.
Vielleicht sollte man diese Kernbeschreibung von Traumberuf um den Begriff Selbsausbeutung erweitern (oder gar weniger vornehm: Ausbeutung?)
Jedenfalls möchte ich noch auf den NYT-Artikel hinweisen:
http://www.nytimes.com/2008/04/06/technology/06sweat.html?_r=2&pagewanted=1&hp&oref=slogin
Dort drüben ist doch alles um Potenzen fetter - und trotzdem fallen sie tot von den Bürostühlen. (Was die erwähnte Schreinerbranche freuen dürfte. Aber möglichweise werden Starblogger bloss kremiert.)
Ich würde jedenfalls auf die Linie achten (mit gesunder Ernährung), Herr Hogenkamp. Ihre Abbildung beunruhigt dahingehend.
Basic Thinking Blog | Blogwerk: Geschäftsentwicklung
schrieb am 7. April 2008, 16:23 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] sich anlässlich der re:publica und der Session “Blogs und Geld” zum Stand der Dinge bei Blogwerk. Wie sollte es anders sein, es geht um die langfristige Entwicklung: Was wir hier machen, ist eben […]
ben_
schrieb am 7. April 2008, 17:14 Uhr (Permalink zum Kommentar)Lustig. Das mit dem Kellnern habe ich auch schon hinter mir. Das war so grauenhaft, dass ich seither praktisch keinen Alkohol mehr trinke. Da würde ich dann doch lieber Trigami Blogger werden, als das wieder zu machen.
Was den Rest und damit das eigentliche angeht: Ich war ja vor ein paar Woche völlig baff, als ich gehört habe, wieviel Arbeitsleistung hinter dem Blogwerk steck, und noch baffer als ich die Umsatzzahlen gehört habe. Ich bewundere euren wirtschaftlichen Mut und wenn es aus der deutschsprachigen Blogsphäre einer verdient hat, dass sich das Wagnis lohnt, dann mit Sicherheit ihr.
Reto Hartinger
schrieb am 7. April 2008, 17:51 Uhr (Permalink zum Kommentar)ja Peter - kannst Du Dich noch erinnern, als wir ganz zu Beginn von Blogwerk zusammensassen und ich Dir das geraten habe, was Du jetzt als Erkenntniss hast. Nö - damit möchte ich nicht mein Wissen oder meine prophetische Fähigkeit in den Vordergrund rücken. Aber es ist oft einfach so, dass man zu Beginn lieber glaubt, was einem Marktteilnehmer (z.B. Vermarkter) sagen.
Das mit der kritischen Masse gilt auch für Vermarkter - eigentlich nehmen die einem auch nur auf, wenn Du die kritische Masse erreicht hast. Du warst zu einer Zeit am Start als die Vermarkter nach etwas Neuem gesucht haben (das machen sie eigentlich immer statt das Alte besser zu machen). Das ist jetzt aber auch keine Schelte an die Vermarkter, einfach eine simple Einsicht - wieso sollen die etwas können - z.B. eine Site mit weniger Kenntnisss, weniger Herzblut vermarkten - das Du nicht selber auch machen kannst?
Dabei kennst Du Deine potenziellen Werbekunden ja oft besser - da Du täglich über sie schreibst - als die Vermarkter.
Wenn Du einmal ganz ganz dicke im Geschäft bist - wird es billiger, nicht mehr selber zu vermarkten. Dann skaliert die (nichtexklusive) Vermarktung einfach besser.
Ich wollte bei search.ch eigentlich nie mehr als 40 % Eigenumsatz machen. Für den Inhaber spielt es eigentlich keine Rolle ob der Vermarkter oder ein eigener Mitarbeiter den Umsatz bringt - beides ist etwa gleich teuer. Bevor sich die Marke aber nicht fast von selbst verkauft, bringt die Eigenvermarktung einfach mehr Bares in die Kasse.
Thomas
schrieb am 7. April 2008, 18:46 Uhr (Permalink zum Kommentar)Also ich find 50.000 Euro verdammt gut, erst recht bei dem starken Wachstum und die Vorsage für dieses Jahr wird wohl enorm sein.
@Jochen: Für 150 im Jahr würd ich meine Blogs dichtmachen.
Gris-Gris
schrieb am 7. April 2008, 19:04 Uhr (Permalink zum Kommentar)“Also ich find 50.000 Euro verdammt gut…”
U-M-S-A-T-Z! Mann, man könnte glauben, du bist bei der UBS.
Markus
schrieb am 7. April 2008, 20:01 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ich finde euren Ansatz sehr interessant, ein Netzwerk an Themenblogs mit dem Ziel der Kommerzialisierung/Vermarktung aufzubauen. Wenn der Traffic auch künftig eine solche Wachstumsrate erreicht scheint es zu funktionieren. Wobei 50.000 EUR Umsatz mit 700.000 PIs sehr ordentlich ist.
Markus
schrieb am 7. April 2008, 20:03 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ok, sehe gerade dass es 700.000 PIs im Dezember waren. Das relativiert den TKP.
hogenkamp.com » Blog Archiv » Wer schickt die meisten User? Rivva vor medienlese vor Basic
schrieb am 8. April 2008, 07:57 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] gestern bei blogwerk.com diesen Post «Geld verdienen mit Blogs, reloaded» und mein Statement geschrieben, der nicht so spektakulär wäre, dass ich noch einen zweiten Tag darauf […]
Saviano
schrieb am 8. April 2008, 14:58 Uhr (Permalink zum Kommentar)“Ok, sehe gerade dass es 700.000 PIs im Dezember waren. Das relativiert den TKP.”
Ich hoffe, man rechnet und relativiert richtig: Der Umsatz bezieht sich (offensichtlich) auf 12 Monate; wenn man sich die Traffic-Entwicklung anschaut,kann man grob mit ca. 2.700.000 PIs für 12 Monate rechnen; folglich käme man auf ca. (50.000/2.700.00)*1000 = ca. 18 EUR TKP, oder? Und das kann sich sehen lassen…
Rechne ich richtig?
Oliver Springer
schrieb am 8. April 2008, 23:37 Uhr (Permalink zum Kommentar)Danke für die interessanten Einblicke!
Der solide Ansatz, auf gute redaktionelle Inhalte zu setzen, erscheint mir auf lange Sicht erfolgversprechender als ein abgehobener Web X.irgendwas-Ansatz.
So wird man zwar nicht in kürzester Zeit zum Shootingstar, doch dafür stehen die Chancen besser, durch kontinuierliche Arbeit einen Erfolg von gewisser Dauer zu bekommen.
Glückwunsch zum bisher Erreichten!
Gris-Gris
schrieb am 9. April 2008, 19:11 Uhr (Permalink zum Kommentar)“…auf gute redaktionelle Inhalte zu setzen.”
Und jetzt dann bald: der Blogwerk-Auslandkorrespondent mit 7 Jahren Sinologie-Studium , der uns in Medienlese von vor Ort sein wohlausgewogenes Urteil über China mitteilt.
Warum lesen wir denn die NZZ?
Und der Chef hier ist ja eh viel zu VORNEHM, um sich je hier zu äussern. Das macht er NED! Das macht er NED! Das macht er NED!
Peter Hogenkamp
schrieb am 9. April 2008, 19:21 Uhr (Permalink zum Kommentar)Gris-Gris, auf Deine Kommentare äussere ich mich tatsächlich in der Regel nicht, weil ich nicht weiss, was ich zu denen sagen soll. So auch hier. Auf die anderen aber schon.
Peter Hogenkamp
schrieb am 9. April 2008, 19:23 Uhr (Permalink zum Kommentar)Saviano: Ich hatte die Rechnung für 2007 bisher gar nicht so gemacht, aber sieht prinzipiell richtig aus. :-)
Schöne Grüsse an alle anderen und danke für die Aufmunterung!
Gris-Gris
schrieb am 9. April 2008, 20:33 Uhr (Permalink zum Kommentar)Oh, PETER HOGENKAMP, nun schwöre ich dir, bei euch nie mehr zu kommentieren.
Gestatte: Du bist mit dieser Ansage arroganter als alle, die ich in der Dino-Welt erleben durfte.
Bye, Bye!
Francois
schrieb am 12. April 2008, 20:17 Uhr (Permalink zum Kommentar)Hallo
Ich habe das ganze mit großem Interesse verfolgt, und muss sagen es ist einfach genial !!
Hardy Villwock
schrieb am 13. April 2008, 21:13 Uhr (Permalink zum Kommentar)Armer Gris-Gris, ich hab’ mir Deinen Blog ‘mal angesehen und kann Deine Überlegungen sehr schnell nachvollziehen. Ich würde beides machen, beenden und aufhören.
Da Du so viel Kenntnis über Kleinstschreinereien besitzt - im Grunde ist Dein Blog ja sowas ähnliches - solltest Du da auf jeden Fall Dein Glück versuchen. Die paar Finger die da draufgehen brauchst Du ohnehin nicht, WOFÜR?
Peter Hogenkamp
schrieb am 13. April 2008, 21:35 Uhr (Permalink zum Kommentar)Gris-Gris, ich habe Deinen Kommentar vom 9. April eben erst im Spam-Filter entdeckt und natürlich freigeschaltet.
Ja nun, dann müssen wir halt in Zukunft auf Deine Kommentare verzichten. Ich halte mich generell nicht für arrogant, aber man muss auch mal eine Ausnahme machen können.
Andy Lenz
schrieb am 17. April 2008, 19:10 Uhr (Permalink zum Kommentar)Hallo Peter,
interessanter Artikel!!! Wir als T3N Magazin für Open Source und Web 2.0 sind zwar kein klassischer Blog, würden aber zum Teil einen ähnlichen Kundenkreis ansprechen. Unser Printtitel schreibt übrigens vom Start weg schwarze Zahlen ;). Aktuell vermarkten wir alles selbst, haben aber mit unseren beiden Portalen hype.yeebase.com sowie t3n.yeebase.com inzwischen genügend Reichweite um bei Vermarktern aufgenommen zu werden. Aktuell laufen Gespräche mit üblichen verdächtigen. Es läuft wohl auf eine Kombination aus Eigenvermarktung plus einen Ergänzenden Vermarkter hinaus.
Wichtig finde ich es bei unserer IT-Interessierten Zielgruppe und Leserschaft, sich nicht unter Wert zu verkaufen. TKP Kampagnen unter 8-10 Euro sollte man bei gutem Content ablehnen, sonst macht man im eigenen Markt auf dauer die Preise kaputt. Spammige Reichweitenschaltungen mit Null Contentsensitivität für unter 1 Euro TKP sind doch ein Witz oder?
Ein Premium-Content-Network für das IT- und Medienlastige Medien- und Bloggerumfeld wäre doch mal was!
Mir fallen spontan ein gutes Dutzend Blogs und Portale aus dem genannten Umfeld ein, die zusammen eine ordentliche Reichweite hätten. Ebenso mögliche Anzeigenkunden aus dem Hard-, Software, Gadget, Hosting, Dienstleistungs und Lifestylebereich.
Wer will nicht in einer Alphageekigen Zielgruppe werben? ;)
Vielleicht sollte man ein Treffen der unabhängigen Tech-Blogger und Medien organisieren.
Pages tagged "republica"
schrieb am 26. April 2008, 05:45 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] tagged republicaOwn a Wordpress blog? Make monetization easier with the WP Affiliate Pro plugin. [from nicozorn] re:publica 08 "Geld verdienen… saved by 4 others theAngryDummy bookmarked on 04/25/08 | […]
Thinkabout
schrieb am 7. Mai 2008, 18:46 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ich mag nicht spekulieren. Nur Daumen druecken. Das Netz und vor allem die Blog-Szene braucht Erfolge aus genau diesen Projekten, um sich weiter durchzusetzen. Da koennen wir es noch so sexy finden, “unabhaengig” zu sein.
Wir sind es nicht - so bald unser Tun einen gewissen Aufwand ueberschreitet, brauchen wir Unterstuetzung. Oder eben Finanzierung.
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medienlese.com » Blog Archiv » 6 vor 9
schrieb am 7. April 2008, 07:54 Uhr (Permalink zum Kommentar)