Unsere Kommentarregeln
Von Florian Steglich am 28. Mai 2008 um 19:35 Uhr Kommentare (6)
Kategorien: Allgemeines
Wir müssen in unseren Blogs sehr wenige Kommentare löschen - mal fünf hintereinander an einem Tag, mal gar keinen in einem ganzen Monat -, und sind sehr froh über die überwiegend angenehme Diskussionskultur. In den letzten Wochen kam es allerdings zu ein paar unerfreulichen Fällen.
Deshalb, und weil es ohnhein nicht schaden kann, die ungeschriebenen Regeln, die wir bisher anwenden, auch mal explizit zu formulieren, hier unsere Kommentarregeln.
Das Regelwerk ist übersichtlich. Es besteht aus zwei Punkten:
1. Wir sind sehr an einer offenen Diskussion in den Kommentaren interessiert, die auch gerne emotional und kritisch sein darf. Davon lebt unser Medium. Es gibt dennoch Grenzen, und die sehen wir nicht zwingend erst dann überschritten, wenn Kommentare justiziabel werden. Wir behalten uns darum vor, im Sinne einer guten Diskussionskultur Pöbeleien zu editieren oder zu löschen. In diesen Fällen weisen wir mindestens einmal pro Thread darauf hin, dass wir einen oder mehrere Kommentare bearbeitet haben *.
2.: Wir finden es grob unhöflich, wenn Kommentare zum Zwecke der Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden. Darum: Das Eingabefeld «URL» ist für einen Link auf die eigene Website vorgesehen, das Feld «Name» jedoch ist es ebensowenig wie - in der Regel - das Kommentarfeld. Nota bene: Wir verlangen keine Klarnamen, sondern akzeptieren Pseudonyme - aber «Proteindrink» oder «Gardinen» sind keine Pseudonyme.
Diese zweite Regel ist übrigens ganz unabhängig davon, dass Links in unseren Kommentaren wegen des «nofollow»-Attributs überhaupt keinen SEO-Effekt haben.
* Das bedeutet umgekehrt: Wenn Eure Kommentare nicht angezeigt werden, Ihr aber keinen Hinweis von uns findet, ist es wahrscheinlicher, dass unser Spamfilter aktiv geworden ist. In diesem Fall bitten wir um eine kurze E-Mail.
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6 Kommentare
Zwar scheint das “nofollow”-Attribut bisher bei euch nicht aktiv zu sein. Trotzdem würde ich die Einführung eines solchen als extrem “Community-feindlich” ansehen…
Claudia Rothen
schrieb am 3. Juni 2008, 16:11 Uhr (Permalink zum Kommentar)Also hier kommentiert sowieso fast niemand. Kommt mir vor wie ein Eisenbahngesetz n der Anktarktis.
Peter Hogenkamp
schrieb am 7. Juni 2008, 07:40 Uhr (Permalink zum Kommentar)Claudia (oder wie Du wirklich heisst): Wir meinen auch nicht hier bei blogwerk.com, sondern in unseren Themenblogs, die sehr rege kommentiert werden.
Matthias
schrieb am 24. Juni 2008, 11:20 Uhr (Permalink zum Kommentar)Schon etwas schizophren, diese Angst der kommerziellen Blogs vor den eigenen Besuchern :-).
Peter Sennhauser
schrieb am 24. Juni 2008, 14:17 Uhr (Permalink zum Kommentar)Um Angst geht es nicht, Matthias, sondern um Stil. Wir möchten gerne die Qualität der Diskussion hochhalten, um das Klischee der Klowand im Internet endgültig zum Zitatenmüll stellen zu können. Das ist nicht schizophren, sondern eine Dienstleistung an der Leserschaft.
Peter Hogenkamp
schrieb am 24. Juni 2008, 14:42 Uhr (Permalink zum Kommentar)Sehe ich genauso. Es geht nicht darum, Streitkultur zu unterbinden, sondern zu schaffen. Und SEO-Kommentare sind wohl kein Auswuchs einer besonders hohen Kultur.
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Hinweis: Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.








BloggingTom
schrieb am 29. Mai 2008, 07:44 Uhr (Permalink zum Kommentar)