| Billomat – Wie Unternehmen Twitter richtig nutzen |

Billomat zeigt, wie ein kleines, dynamisches Unternehmen via Twitter in rekordverdächtiger Zeit auf Kundenwünsche reagiert.
Wir bei Blogwerk sind von Natur aus Social-Media-Fans und davon überzeugt, dass ein Unternehmen heute Blogs, Twitter und Facebook nutzen muss, um mit seinen Kunden in Kontakt zu bleiben. Umso schöner, wenn man selber davon profitiert, wie schnell und effizient Unternehmen Social-Media-Kanäle einsetzen.
Billomat bietet einen Service an, mit dem Rechnungen online erstellt, verwaltet und versandt werden können. Wir nutzen diesen Dienst seit ein paar Wochen und haben damit gute Erfahrungen gemacht. (Wir mögen ja sowieso “Software as a Service” und nutzen auch Services wie Google Docs statt Microsoft Office, Salesforce, Mite und Amazon Web Services. Auf unseren lokalen Festplatten landen nur noch selten Dokumente.)
Was mich bei Billomat jedoch immer gestört hat, war die Suchfunktion. Wenn ich einen Kunden finden wollte, konnte ich nicht nach dem Ansprechpartner suchen, sondern immer nur nach dem Unternehmen. Eigentlich unverständlich, denn die Funktion wäre einfach zu integrieren und praktisch.
Früher hätte man die Service-Hotline angerufen. Und dann wäre wohl wochenlang nicht mal eine Rückmeldung gekommen, geschweige denn mehr als das. Eine neue Funktion bei einer lokal installierten Software hinzufügen? Unmöglich, warten Sie auf das nächste Release.
Am Freitag habe ich mal wieder ein paar Rechnungen erstellt, verschickt und verwaltet. Und dann einfach mal an den Twitter-Account von Billomat (@billomat) meinen Wunsch nach der neuen Funktionalität geschickt (und Komma und Fragezeichen vergessen):

Und nur 45 Minuten später kam die Antwort:

Kundenwunsch gesehen, Feature (dank Software as a Service) eingebaut, via Twitter geantwortet. Sicher nichts weltbewegendes, aber ein gutes Beispiel für die richtige Nutzung des Mediums. Und wieder ein Best-Case für meine Social-Media-Sammlung.
(Offenlegung: Billomat ist einer der Sponsoren unseres Blogs netzwertig.com.)
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6 Kommentare zu diesem Artikel
1 Trackback
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schweizweit.net | Wochenrückblick
(25.01.2010 11:29)
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neuerdings.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com
startwerk.ch
mds
Was daran ist Twitter- oder überhaupt Social Media-spezifisch?
Ohne Zweifel ein Beispiel für einen Vorteil von SaaS sowie für guten Kundendienst. Der gleiche Ablauf wäre aber doch auch per E-Mail oder Hotline möglich gewesen.
Moritz Adler
Der Ablauf wäre schon möglich gewesen, ich habs bisher aber noch nicht so schnell umgesetzt gesehen :-) (gibts aber sicher, bin für Beispiele dankbar).
Die Kombination machts: Monitoring (ist alles andere als selbstverständlich für die meistern Unternehmen), Reagieren auf Feedback, Umsetzen.
Und: Durch das öffentliche Feedback / die öffentliche Kritik am Produkt wird ein Unternehmen unter einen gewissen Druck gesetzt. Ignorieren ist bei einer E-Mail oder einem Hotline-Anruf noch möglich (aber auch nicht ratsam), bei öffentlicher Kritik in Social Media fliegt einem das im schlechtesten Fall um die Ohren (siehe Dell).
mds
Akzeptiert!
Ist eigentlich eine Schweizer Version von Billomat in Sicht?
Moritz Adler
Was genau meinst Du mit Schweizer Version? billomat.ch führt auf eine Baustellenseite stimmt, jetzt erst gesehen.
Aber wir nutzen es ja in der Schweiz inkl. CHF (wobei bei mir immer noch die alte Fr.-Bezeichnung verwendet wird) und Schweizer Mwst.-Sätzen, bislang ohne Probleme. Wir rechnen auch mit Deutschen Kunden in EUR und 19% ab.
Du kannst sicher auch @billomat fragen, die sind ziemlich fix bei sowas :-)
mds
Eine Version, die in der Schweiz daheim ist – meine Rechnungen gehen den deutschen Staat nichts an.
(Dito übrigens bei Mite, dort wäre ein Standort in der Schweiz auch wünschenswert.)