Wir haben die Redaktion des Corporate Blogs von Zeeyoo übernommen.
Zeeyoo ist ein Schweizer Startup, das die Organisation von Terminen vereinfachen will. Unser Blog netzwertig.com hat bereits im Juni den Dienst getestet, Marcel Weiss’ Urteil war:
«Generell strotzt Zeeyoo mit Features: Ein Abgleich mit Outlook ist möglich (…). Aufgeräumte Übersichtsseiten über die eigenen Termine sind selbstverständlich. (…) Zeeyoo, das zeigt sich recht schnell, ist darauf ausgelegt, möglichst einfach und effizient online Termine zu koordinieren, wenn man sich dieser Aufgabe oft gegenüber sieht.»
Das Unternehmensblog unter blog.zeeyoo.com soll als Feedback-Kanal, für Erklärungen von Features und als Chronik für Neuigkeiten dienen. Aus dem Posting von CEO Roger Gygli zum Start:
«Wir wollen gemeinsam Fragen zur Entstehung und zum Geschäftsmodell von Zeeyoo beantworten, in kurzen Videos typische Anwendungssituationen präsentieren, Menschen vorstellen, die unsere Plattform für die Organisation eines Events nutzen und gelegentlich auch die Menschen dahinter, das Zeeyoo-Team, vorstellen. Mit Artikeln rund ums Terminmanagement und Methoden zur optimalen Arbeitsorganisation möchten wir auch über den Tellerrand hinausschauen.»
Neues gibt’s natürlich auch bei Twitter, dort unter @zeeyoo. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Zeeyoo!
Die werktägliche Linkschau «6 vor 9», die Ronnie Grob seit drei Jahren bei medienlese.com pflegt, wird ab Montag im «BILDblog» weitergeführt.
Als wir uns im April schweren Herzens entschlossen hatten, medienlese.com aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen, fanden sich auf Initiative von Sachar Kriwoj über sechzig 6-vor-9-Leser, die für eine Fortführung der Rubrik spendeten. 2000 Euro kamen zusammen, und wir sicherten zu, den nötigen Rest (etwa nochmal den gleichen Betrag) draufzulegen, um Ronnie Grobs werktägliche Linkschau für weitere sechs Monate am Leben zu halten und währenddessen nach Alternativen für die Weiterführung zu suchen. Andere Artikel und Autoren gab es seitdem bei medienlese.com leider nicht mehr.
Wir freuen uns, dass wir nun für den «Nukleus» dieses Blogs, für die Rubrik, die ihm ursprünglich seinen Namen gab, und für das Format, das unseren Lesern die Spenden wert war, eine perfekte neue Heimat gefunden haben: «6 vor 9» wird heute zum letzten Mal bei medienlese.com erschienen, ab Montag wird Ronnie seine Fundstücke im «BILDblog» präsentieren.
Wir erhalten beinahe täglich Anfragen nach bezahlten Links oder Beiträgen in unseren Blogs – und lehnen sie immer ab. Das war schon von Anfang an so und bleibt auch so.
Diese «Policy» haben wir nun auf einer Extraseite nochmal eindeutig formuliert, um sie in Zukunft jeweils verlinken zu können:
- Die Blogwerk AG trennt strikt zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung.
- Werbung und Sponsoring wird in unseren Blogs immer gekennzeichnet.
- Nicht offensichtliche Beziehungen legen wir mit «Disclosures» offen.
Diese drei Punkte stehen – ergänzt um einige Erläuterungen – auf blogwerk.com/werbepolitik.

Vorankündigungen sind ja so 1.0. Daher sagen wir es jetzt mit dem Messestart um 9.00 Uhr.
Wir sind ab sofort an der viertägigen Orbit-iEX 2008 (also bis Freitag 17.00 Uhr) anzutreffen. Fabienne Steiner und Damian Amherd sind vor Ort am Stand C27 in der Halle 4 (zusammen mit Zeix). Ich wechsle hin und her zwischen Messestand und Seminarraum, wo ich drei Vorträge zu den Themen Blogs und Usability halte.
Über einen Besuch würden wir uns sehr freuen. Wer noch ein Ticket braucht (und wo der Postweg noch reicht): Bitte auf den bekannten Kanälen melden.
Weitere Informationen zur Messe gibt es hier.
Eben gelesen im Freelancer-Blog selbst-und-staendig: Ich bin dann mal weg.
Aus unserer Blogwerk-Sicht interessanter Auszug:
Eine der neuen Werbeformen werden sponsored posts sein, d.h. wir Blogger müssen zu bestimmten Produkten und/oder Dienstleistungen bloggen. Und das geht für mich nicht. Mit der Werbung rings um den redaktionellen Teil herum komme ich gut klar – ich konnte mich immer inhaltlich austoben wozu und wie ich wollte.
Aber bestimmte Produkte/Dienstleistungen beposten zu müssen noch dazu mit dem ausdrücklichen Geheiß, sie nicht verreißen zu dürfen (verständlich aus Sicht der Kunden), passt nicht zu meiner persönlichen Philosophie dieses Blog betreffend.
EDIT: Dieser Absatz wurde inzwischen im Originalpost gelöscht, vermutlich von Nadine Dressler, die auch hier und hier kommentiert hat. Burkhard Schneider hatte die Passage auch rauskopiert.
Die Kollegen von Creative Weblogging machen also auf trigami – aber anders als trigami mit ihrem internen Team (nicht mit einem losen Netzwerk von Auftragsbloggern) und offenbar der klaren Massgabe, dass man nichts Schlechtes schreiben darf.
«Verständlich aus Sicht des Kunden» findet das Elke; wir finden dagegen nach wie vor, dass «Pay per Post» ein Konstruktionsfehler ist. Wer gegen Bezahlung bloggt – Ergänzung: im Sinne von: ein Thema deswegen auswählt, weil er dafür bezahlt wird -, kann nicht erwarten, dass der Rest, den er/sie schreibt, noch ernst genommen wird.
Und daher weisen wir aus diesem gegebenen Anlass gern wieder einmal darauf hin (weil auch immer wieder Anfragen kommen), dass Blogwerk aus diesen Gründen nie «Pay per Post» als Werbeform angeboten hat und das auch niemals tun wird.
Bei uns funktioniert alles noch so, wie es bei klassischen Verlagspublikationen zumindest noch im Lehrbuch steht: mit strikter Trennung zwischen Verlag und Redaktion. Die Redaktion schreibt gemeine Sachen, und die Unternehmen müssen Werbung schalten, um den Imageschaden zu flicken.
Apropos, Werbetreibende: Fabienne Steiner, eine ganz nette, sympathische, kompetente, rabattfreudige (aber nur im Notfall!) Dame, freut sich auf Ihren Anruf unter +41 43 500 21 57.
Leider waren unsere Blogs gestern, je nach Standort, nicht oder nur schlecht erreichbar.
Nach einer Meldung vom Swisscom-Provider ip-plus (www.ip-plus.net/network/network_status/index.de.mpl) waren einige Router (Internet-Datentransit Knotenpunkte) wegen erhöhtem DDOS (Distributed Denial Of Service) Transit nicht oder nur schwer erreichbar. Durch den erschwerten Datentransfer waren mehrere Anbindungen von verschiedenen Service-Providern, Internet-Nutzern sowie Websites stark eingeschränkt und kaum nutzbar.
Wir bitten, die entstandenen Unterbrüche zu entschuldigen.
Habe am Samstag die Auswertung für den ersten Tag des neuerdings-Adventskalenders gemacht und den Gewinner ermittelt. Hat lockere eineinhalb Stunden gedauert; zum Glück machen wir nicht jeden Tag was mit Verlinken, sondern an den letzten beiden Tagen etwas, wo am Ende des Tages alle Teilnehmer schon in einer handlichen Excel-Tabelle standen und man nur nach Dubletten suchen musste. (Danke an nemuk und emarsys, dass wir ihr Tool nutzen dürfen).
Was hab ich gemacht?
1. Die Technorati-Links auf neuerdings nach Excel kopiert (29 Stück). Praktischerweise wird dabei eine Positionsnummer mitgeführt, die man auf der Seite gar nicht sieht. Zu der muss man auf den Seiten 2 und 3 nur 10 bzw. 20 addieren, dann hat man die Liste.
2. Na gut, doch nicht so praktisch, für den Wettbewerb musste ich noch 3 Duplikate eliminieren von Blogs, die zweimal auf neuerdings gelinkt hatten, und neu durchnummerieren. Rest 26.
3. Automatische und von Hand gesetzte Trackbacks der beiden relevanten Posts angeschaut. Nach Abziehen der “Chat”-Kommentare blieben 40 übrig.
4. Das eine mit dem anderen abgeglichen abgeglichen. Bei den Trackbacks aus den Kommentaren blieben 26 Links übrig, die nicht bei Technorati standen, davon waren 3 von statischen Websites, also 23 Blogs.
Insgesamt haben also 49 Blogs auf uns verlinkt, davon waren aber am nächsten Morgen nur 26 bei Technorati erfasst, also nur 53%. Das heisst, fast jeder zweite tauchte nicht bei Technorati auf, zumindest nicht sofort.
Das finde ich einigermassen skandalös angesichts der Tatsache, dass Technorati immer noch als die Instanz im Blogbusiness gilt (ich weiss, ich bin nicht der erste, der das bloggt, aber jetzt ist aus einem Bauchgefühl mal eine Tatsache geworden). Vielleicht liegt es an den Bloggern, die nicht gescheit pingen, aber praktisch jede Blogsoftware pingt doch Technorati defaultmässig an, und ich glaube kaum, dass ahnungslose Blogbetreiber das als erstes rauslöschen. Vielmehr habe ich in zwei Blogschulungen auch schon die Erfahrung gemacht, wenn man demonstrieren will, wie Technorati funktioniert, sollte man lieber schnell heimlich von seinem PC aus checken, ob es auch wirklich geklappt hat, bevor man sich vorn am Beamer blamiert.
Fazit:
I. Wir zählen lieber weiter Zugriffe. Bei den Unique Visitors sind drei verschiedene Tools mit einer Abweichung einer einstelligen Zahl pro Tag einig – sowas schafft Vertrauen!
II. Da man um Technorati nicht herumkommt, pingen wir ab und zu von Hand nach, wenn wir die Links in mint in den Referrern sehen, auch wenn’s nervt. Entsprechend ist auch die Statistik von oben nicht mehr nachvollziehbar, weil Ronnie das fleissigerweise am Wochenende mit einigen der manuellen Trackbacks gemacht hat.

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