In den nächsten Tagen und Wochen kommt es zu einigen personellen Veränderungen bei Blogwerk.
Lea Barmettler verlässt uns und die Branche nach über drei Jahren am Freitag, um eine Ausbildung zur Physiotherapeutin zu beginnen. Wir sind traurig, freuen uns aber andererseits heute schon darauf, dass wir in einigen Jahren unsere von der vielen Bildschirmarbeit gebeugten Rücken bei ihr vorbeibringen können. Wir haben Lea schon letzte Woche ausdrücklich und intensiv bei einer schönen Abschiedsfeier für alles gedankt, wünschen ihr aber auch hier nochmal von Herzen nur das Beste für diese neue Lebensphase. Zum Glück haben wir sie am Ende noch erfolgreich zu einem Foursquare-Account genötigt, um wenigstens immer sehen zu können, wo sie ist. Lea hat neu nicht nur ein iPad, sondern auch eine brandneue, supercoole private Mailadresse, die Freunde jederzeit bei uns erfragen können.
Für Lea, aber auch darüber hinaus, fangen gleich zwei neue Mitarbeiterinnen an, und beide sind im Web keine Unbekannte.
Brigitte Federi wird per 1. Juli 2010 den Grossteil von Leas Aufgaben übernehmen. Brigitte ist ein Schweizerisches Blog-Urgestein als «Une fille du Limmatquai» (ihr Blog war ursprünglich anonym, aber das ist kein Outing, sondern mit ihr abgesprochen: «Die meisten wissen es eh schon und jetzt halt auch noch die letzten», meinte sie dazu) und twittert auch als @brigitte_zh.
Karin Friedli, bei Twitter bekannt als @glitteringcloud (der fast gleichnamige Blog liegt nach einer Beziehungskrise auf Eis), beginnt bereits heute. Sie wird in der Übergangszeit ebenfalls einige Administrativaufgaben übernehmen und uns danach in tollen Kundenprojekten unterstützen.
Ich bin ehrlich begeistert, dass meine kleine Stellenanzeige, schnell an einem Sonntagnachmittag getippt, während die Familie im Zoo war, uns zwei so tolle neue Mitarbeiterinnen mit so grosser Social-Media-Erfahrung beschert hat (es gab sogar noch mehr tolle Bewerberinnen).
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.
Blogwerk ist an der «SOM» (Swiss Online Marketing, Hashtag #som10) und zeigt Twitter und das «Blogwerk Social Media Kit». Heute und morgen im «Puls5» in Zürich, Stand D.01.
Vor Ort sind Philip Hetjens, Mathias Vettiger, Moritz Adler, Frederike Braitinger und ich.
An unserem Stand (D.01) präsentieren wir unser neues Produkt, das Social Media Kit, und bieten kostenlose Kurzschulungen zu Twitter an:
«In den 15 Minuten langen Einführungen legen wir gemeinsam mit dem Besucher seinen neuen Twitter-Account an und erklären die Grundbegriffe wie «@-Reply» (Öffentliche Kommunikation mit anderen Twitterern), «RT» (für «Retweet», Zitieren von Twitternachrichten) oder «#hashtags» (Verschlagwortung).
Das Ziel: Besucher verstehen nicht nur die Grundlagen von Twitter, sondern können es direkt an der Messe – und danach sowieso – produktiv einsetzen.»
Ausserdem spreche ich am Praxisforum II über «Facebook und Twitter im Business-Einsatz» (Donnerstag, 9.30 Uhr) und berichte am «Meeting Point» mit Daniel Ebneter, wie unser Kunde ebookers.ch Twitter konkret als Ergänzung zu seinen Reiseblogs einsetzt (Donnerstag, 11 Uhr).
Update vom 25. März: Die Stelle wurde inzwischen besetzt. Danke für das grosse Interesse.
Ende April verlässt uns unsere liebe Lea Barmettler, um nach drei Jahren mit uns in der virtuellen Blog- und Social-Media-Welt eine neue, sehr reale Ausbildung in Angriff zu nehmen. Lea war so lange bei uns, dass sie sehr verschiedene Aufgaben hatte, vom Admanagement über das Personalwesen bis zur Projektleitung. Wie bemühen uns, das ganze nun in eine Form zu bringen, für die wir auch einen «normalen» Menschen finden. :-)
Wir suchen daher baldmöglichst oder nach Vereinbarung eine
Team-Assistent/in* 40-80%
* Wir sprechen ab jetzt von einer weiblichen Person, da wir davon ausgehen, dass sich eher Frauen für diese Stelle bewerben werden. Männer dürfen aber auch gern.
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Am letzten Mittwoch fand der zweite «Social Media Gipfel Zürich» (ich bin Co-Organisator, zusammen mit Marcel Bernet) statt. In «meinem» Teil behandelten wir die beiden «Location-based Service»-Newcomer Gowalla und Foursquare.
Der zweite Social Media Gipfel war bei der Ausschreibung am 12. Januar schon nach gut eineinhalb Stunden ausgebucht. Wir hatten schon Sorge, viele Leute müssten stehen, aber mit schlussendlich 82 Besuchern für 81 Stühle kam es wieder fast perfekt hin. Nur bei der Kaffeemaschine (der Kaffee war diesmal dank Sponsor local.ch gratis) bildete sich eine lange Schlange; hier gibt es noch Optimierungspotenzial.
Zuerst stellte Daniel Graf von Amnesty International die Kampagne Kerzen nach Libyen vor. Dies hat Dominik von Bernet PR bereits im Bernetblog beschrieben: Amnesty International: Social Media helfen Libyen-Geiseln.
Im zweiten Teil ging es um eine neue Generation von «Location-bases Services». Eine schnelle Umfrage unter den Anwesenden ergab: Nur knapp ein Drittel benutzt bereits einen der beiden Services Gowalla oder Foursquare. Prima, dann konnten über zwei Drittel sich hoffentlich ein Bild machen.
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War gestern Abend bei einer Veranstaltung an der Börse zum Thema SchweizerDialog. Klaus J. Stöhlker war auch da und wird übers Wochenende bloggen, worum es geht, hat er angekündigt. (Habe kurz versucht, ihn etwas zu ärgern, indem ich bei der Vorstellung gesagt habe, ich sei «Kommunikationsberater 2.0» – weiss aber nicht, ob es gewirkt hat. Nehme natürlich an, dass nicht, denn wieso sollte sich so ein verdienter Mann von einem Jungspund wie mir ärgern lassen.)
Ich blogge heute nur über eine Nebensächlichkeit, vom Hauptthema erzähle ich dann bei Gelegenheit.
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Als Unternehmen kann man sich entscheiden, ob man twittern will oder nicht. Leider ist es aber auch nicht egal, wenn man sich entscheidet, es nicht zu tun. Denn dann ist die Gefahr gross, dass es einfach jemand anders macht.
Schauen wir ein paar Twitter-Accounts von Schweizer Medientiteln an. Diese lassen sich in drei Gruppen einteilen.
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Finde die Gratis-Policy von Balsamiq Mockups ziemlich gut: Sie vergeben an Jan und alle Mann ein Gratis-Exemplar, in der Hoffnung, dass sie umso mehr verkaufen, indem sie viel verschenken.

Soweit nichts Neues natürlich. Trotzdem könnten Kleingeister denken: Oh, soo vielen Leuten wollen sie das gratis geben, wer soll denn dann überhaupt noch was kaufen?
Hier die Vergabe-Policy mit der langen Liste der potenziellen Gratisempfänger:
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Die Slides hatte ich neulich schon hochgeladen, hier ist noch die Aufzeichnung des Webinars (rund 30 Minuten). Es geht los bei 2:40 min.
Bei rund 12 Minuten merkt man deutlich, wie es einen rausbringen kann, die Chat-Fragen zu lesen… Sie allerdings nicht zu lesen ist auch keine Alternative. Das muss ich noch irgendwie üben. Mal meinen Webinar-Guru Hartmut Scholl fragen, wie er das hält.
Ich liebe das «Hiltl». Und ich mag Rolf Hiltl. Und ich bin auch nicht sauer, dass es nur einen Workshop mit mir gemacht und danach seine Social-Media-Aktivitäten allein angeschoben hat. Echt. Kann man wirklich machen. Ich sag ja selbst weiter unten, man braucht eigentlich gar keine Agentur.
Trotzdem ist das der unsexyiste Newsletter, den ich mir überhaupt nur vorstellen kann – weil er eigentlich nur aus einem einzigen Link besteht (und der bleibt sogar noch jedes Mal gleich).
Ein E-Mail-Newsletter im Jahr 2009/10 muss Teaser mit dem Content haben, sonst ist die Open Rate schlecht und die Clickthrough-Rate noch schlechter. (Und wenn er jetzt käme und sagte, er habe aber 30%, dann liegt das halt an der Liebe der Leute zum Produkt, aber auch dann müsste man entgegnen, mit Teasern wären es sicher mehr.)
Ich habe in meiner Standardpräsi als letzten Slide eine Liste «Fünf Empfehlungen für Marketer und Onliner». Man muss ja den Leuten etwas geben, das sie am nächsten Tag umsetzen können und das eben nicht «Machen Sie ein Riesenfacebookprojekt» ist.
Erzähle dort immer die folgenden fünf Punkte (ist eine von sehr wenigen Textfolien, wenn ich das zu meiner Verteidigung sagen darf, lieber Jörg Pöhm).


neuerdings.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com
startwerk.ch
