Marketing in Social Media ist längst nicht mehr nur eine Sache für Unternehmen im Endkundengeschäft. Auch B2B-Firmen haben die Bedeutung der Sozialen Medien erkannt: Die Hälfte der Entscheidungsträger in B2B-Unternehmen hält Social Media Marketing bereits heute für bedeutend, über 80 Prozent sind überzeugt, dass Social Media in den Jahren 2011 und 2012 noch weit wichtiger werden. Das hat eine Studie der deutschen Agentur creative360 ergeben.
Auch wir bei Blogwerk sind überzeugt, dass Unternehmen im Business-to-Business-Umfeld von Social Media profitieren können. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Social Media sind ideal, um Kompetenz und Persönlichkeit zu zeigen und im Internet besser sichtbar zu sein; um besser zuzuhören; um die Begeisterung der Kunden zu nutzen und das Vertrauen ins Unternehmen zu stärken.
In einem neuen Whitepaper haben wir deshalb unsere Erfahrungen mit Social Media Marketing für B2B-Unternehmen zusammengefasst. Es stellt übersichtlich und leicht verständlich die wichtigsten Social-Media-Dienste vor, beschreibt ihren Einsatz und die Wirkung, die mit Social Media Marketing auch im Geschäftskundenbereich erzielt werden kann. Beispiele aus der Praxis zeigen den erfolgreichen Einsatz von Social media durch B2B-Unternehmen, und wir machen deutlich, und welche Erfolgsprinzipien beim Einsatz von Social Media Marketing zu beachten sind.
Das Whitepaper für B2B-Unternehmen ist, wie schon sein Vorgänger, kostenlos und kann auf unserer Website heruntergeladen werden.
Am letzten Mittwoch fand der zweite «Social Media Gipfel Zürich» (ich bin Co-Organisator, zusammen mit Marcel Bernet) statt. In «meinem» Teil behandelten wir die beiden «Location-based Service»-Newcomer Gowalla und Foursquare.
Der zweite Social Media Gipfel war bei der Ausschreibung am 12. Januar schon nach gut eineinhalb Stunden ausgebucht. Wir hatten schon Sorge, viele Leute müssten stehen, aber mit schlussendlich 82 Besuchern für 81 Stühle kam es wieder fast perfekt hin. Nur bei der Kaffeemaschine (der Kaffee war diesmal dank Sponsor local.ch gratis) bildete sich eine lange Schlange; hier gibt es noch Optimierungspotenzial.
Zuerst stellte Daniel Graf von Amnesty International die Kampagne Kerzen nach Libyen vor. Dies hat Dominik von Bernet PR bereits im Bernetblog beschrieben: Amnesty International: Social Media helfen Libyen-Geiseln.
Im zweiten Teil ging es um eine neue Generation von «Location-bases Services». Eine schnelle Umfrage unter den Anwesenden ergab: Nur knapp ein Drittel benutzt bereits einen der beiden Services Gowalla oder Foursquare. Prima, dann konnten über zwei Drittel sich hoffentlich ein Bild machen.
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Als Unternehmen kann man sich entscheiden, ob man twittern will oder nicht. Leider ist es aber auch nicht egal, wenn man sich entscheidet, es nicht zu tun. Denn dann ist die Gefahr gross, dass es einfach jemand anders macht.
Schauen wir ein paar Twitter-Accounts von Schweizer Medientiteln an. Diese lassen sich in drei Gruppen einteilen.
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Billomat zeigt, wie ein kleines, dynamisches Unternehmen via Twitter in rekordverdächtiger Zeit auf Kundenwünsche reagiert.
Wir bei Blogwerk sind von Natur aus Social-Media-Fans und davon überzeugt, dass ein Unternehmen heute Blogs, Twitter und Facebook nutzen muss, um mit seinen Kunden in Kontakt zu bleiben. Umso schöner, wenn man selber davon profitiert, wie schnell und effizient Unternehmen Social-Media-Kanäle einsetzen.
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Finde die Gratis-Policy von Balsamiq Mockups ziemlich gut: Sie vergeben an Jan und alle Mann ein Gratis-Exemplar, in der Hoffnung, dass sie umso mehr verkaufen, indem sie viel verschenken.

Soweit nichts Neues natürlich. Trotzdem könnten Kleingeister denken: Oh, soo vielen Leuten wollen sie das gratis geben, wer soll denn dann überhaupt noch was kaufen?
Hier die Vergabe-Policy mit der langen Liste der potenziellen Gratisempfänger:
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Die Slides hatte ich neulich schon hochgeladen, hier ist noch die Aufzeichnung des Webinars (rund 30 Minuten). Es geht los bei 2:40 min.
Bei rund 12 Minuten merkt man deutlich, wie es einen rausbringen kann, die Chat-Fragen zu lesen… Sie allerdings nicht zu lesen ist auch keine Alternative. Das muss ich noch irgendwie üben. Mal meinen Webinar-Guru Hartmut Scholl fragen, wie er das hält.
Ich liebe das «Hiltl». Und ich mag Rolf Hiltl. Und ich bin auch nicht sauer, dass es nur einen Workshop mit mir gemacht und danach seine Social-Media-Aktivitäten allein angeschoben hat. Echt. Kann man wirklich machen. Ich sag ja selbst weiter unten, man braucht eigentlich gar keine Agentur.
Trotzdem ist das der unsexyiste Newsletter, den ich mir überhaupt nur vorstellen kann – weil er eigentlich nur aus einem einzigen Link besteht (und der bleibt sogar noch jedes Mal gleich).
Ein E-Mail-Newsletter im Jahr 2009/10 muss Teaser mit dem Content haben, sonst ist die Open Rate schlecht und die Clickthrough-Rate noch schlechter. (Und wenn er jetzt käme und sagte, er habe aber 30%, dann liegt das halt an der Liebe der Leute zum Produkt, aber auch dann müsste man entgegnen, mit Teasern wären es sicher mehr.)
Ich habe in meiner Standardpräsi als letzten Slide eine Liste «Fünf Empfehlungen für Marketer und Onliner». Man muss ja den Leuten etwas geben, das sie am nächsten Tag umsetzen können und das eben nicht «Machen Sie ein Riesenfacebookprojekt» ist.
Erzähle dort immer die folgenden fünf Punkte (ist eine von sehr wenigen Textfolien, wenn ich das zu meiner Verteidigung sagen darf, lieber Jörg Pöhm).

Habe gerade ein Webinar zum Thema «Facebook & Twitter im Business-Einsatz – eine Kurzeinführung» gehalten – in eigentlich ziemlich unmöglich kurzen 30 Minuten. Die rund 60 Teilnehmer fanden es wohl trotzdem ganz OK. :-)
Die lange Version gibt es bei der Swiss IT Academy im Mai 2010. Bis dahin!
Hier wie versprochen die Slides:
Guten Tag Herr Feurer
Glückwunsch zur Gründung der «GaySVP» und dem Medienspektakel, das das sicher auslösen wird. Heute sind Sie schon der Aufmacher im «20 Minuten» (Print und Online) mit der Story: «GaySVP: Wirbel um Homo-Gruppierung».
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