Ein Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte. Gute Thumbnails auf YouTube zu erstellen, ist daher ein MUSS, wenn du erfolgreich auf der Plattform sein möchtest. 

Ein gutes Thumbnail erregt die Aufmerksamkeit der potenziellen Zuschauer und regt zum Klicken an. Das Thumbnail sollte eine gute Idee geben, worum es in deinem Video geht. 

Um dir das Erstellen von Thumbnails leichter zu gestalten und Zeit zu sparen, kannst du YouTube Thumbnail Maker nutzen. Es gibt viele solcher Thumbnail Maker, mit denen du qualitativ hochwertige Thumbnails erstellen kannst. In diesem Beitrag stelle ich dir verschiedene Tools mit ihren Vor- und Nachteilen vor. 

Die besten YouTube Thumbnail Maker im Test 

1. Photoshop

Photoshop ist das einzige Tool in dieser Liste, welches ein Desktop-Programm ist und kein Online Tool. 


Photoshop ist nach wie vor das wohl beliebteste Programm, wenn es um professionelle Bildbearbeitung geht. Kein Wunder. Es bietet nahezu unendlich viele Möglichkeiten der Bearbeitung mit vielen Features und Bearbeitung-Elementen.

Um Photoshop uneingeschränkt nutzen zu können, musst du allerdings zahlen. Zurzeit kostet die monatliche Mitgliedschaft 20,99$. Nach deiner ersten Zahlung bekommst du einen Zugriff zu Adobes Creative Cloud und von dort kannst du dir Photoshop herunterladen. 

Aber: 

Photoshop ist jedoch kein Anfänger-Programm. Man muss zwar auch kein absoluter Experte sein, um es einigermaßen nutzen zu können, aber trotzdem kostet es Einarbeitungszeit. Sogar ein Thumbnail zu erstellen, wirst du ohne eine gewissen Einarbeitungszeit nicht mal so eben hinbekommen.

Vorteile 

  • Umfangreiche Designmöglichkeiten
  • Stockfoto-Bibliothek mit vielen Bildern ist enthalten
  • Photoshop ist immer noch das wohl professionellste Programm für Bildbearbeitung

Nachteile 

  • Nicht anfängerfreundlich
  • Es fallen monatliche Kosten an

2. Canva

Canva ist mein persönliches Lieblings-Tool, wenn es um das Erstellen von Thumbnails geht. Es ist kostenlos und du kannst ganz einfach und ohne Vorkenntnisse Grafiken aller Art erstellen.

Neben Thumbnails kannst du damit beispielsweise auch sehr gut:

  • Infografiken
  • Präsentationen
  • YouTube Kanal Banner
  • und vieles mehr

erstellen.

Neben der kostenlosen Version hat Canva auch eine kostenpflichtige Version, die monatlich mit einer Gebühr von mindestens 11,99 € pro Monat (es gibt verschiedene Premium-Versionen mit verschiedenen Preisen) losgeht . Mehr Informationen zu den Vorteilen den kostenpflichtigen Versionen findest du hier.

Aber unter uns:

Meiner Meinung nach reicht die kostenlose Version vollkommen aus. 

Vorteile 

  • Kostenlos
  • Einfach zu benutzen
  • Viele Formatierungsoptionen
  • Viele Templates

Nachteile 

  • Die Auswahl der kostenlosen Grafiken ist nicht riesengroß
  • Die kostenfreie Version hat einige limitierende Faktoren (was die Erstellung von Thumbnails jedoch nicht großartig erschwert)

3. Adobe Spark

Auch Adobe Spark ist ein sehr nützliches Online Tool zum Erstellen von Thumbnails.

Auch dieses Tool hat eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version. 

Um dich für die Gratisversion anzumelden, log dich einfach mit deinem Account von Google, Instagram oder Facebook ein. 

Nachdem du dich eingeloggt hast, stehen dir etliche Templates zur Verfügung. Klicke auf die Template-Sektion “YouTube Thumbnail” und schon kannst du mit dem Erstellen deines Thumbnails loslegen. 

Natürlich musst du nicht mit Templates arbeiten, sondern kannst dein Thumbnail auch ohne jegliche Vorlage aus dem Nichts heraus kreieren.

Vorteile 

  • Kostenlos nutzbar
  • Sehr nutzer- und bedienerfreundlich
  • Große Auswahl an Stockbildern


Nachteile

  • Wenn du keine monatliche Subscription hast, ist auf den Grafiken ein Adobe Spark Logo

4. PixTeller

Bevor du dieses Online Tool nutzen kannst, musst du zunächst einen kostenlosen Account kreieren (über Google oder Facebook). 

PixTeller bietet dir Templates, die du zum Erstellen von YouTube Thumbnails direkt benutzen kannst, aber natürlich nicht musst.

Die kostenpflichtige Version von PixTeller kostet dich 7 $ pro Monat und hat, im Vergleich zur kostenpflichtigen Version, eine große Auswahl an Bildern und Fotos, mehr Fonts, transparente PNGs und noch mehr.  

Vorteile

  • einfache zu nutzen
  • viele Formate nutzbar
  • viele Fonts zur Auswahl

Nachteile 

  • Alle Designs werden öffentlich angezeigt. Um sie privat zu halten, benötigst du einen Premium-Account
  • Mit der Gratis-Version kannst du nur 5 Thumbnails pro Monat erstellen

5. Snappa

Auch Snappa hat eine kostenfreie und kostenpflichtige Version. Entscheidest du dich für die kostenpflichtige Version, zahlst du monatlich 10 $ und sicherst dir damit Zugriff auf über 4 Millionen Grafiken, Stockfotos, speziellen Fonts und mehr.

Nutzt du die Gratis-Version, kannst du pro Monat nur 3 von dir erstellte Grafiken runterladen. 
Die Registrierung ist, wie auch bei den anderen Tools, sehr einfach. Führe den Registrierungsvorgang über deinen Google-Account durch und schon kannst du mit dem Bearbeiten loslegen.

Nutze entweder die Templates, die dir Snappa zur Verfügung stellt oder erstelle dein Thumbnail ohne Template komplett selbst.

Vorteile 

  • Leicht zu nutzen, auch für Anfänger
  • Unterstützt gängige Formate wie JPG und PNG
  • Tolle Auswahl an Bildern, Templates und Fonts

Nachteile 

  • Limitierte visuelle Elemente in der Gratisversion

Fazit: Welcher ist der beste YouTube Thumbnail Maker?

Diese Antwort lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn das hängt von mehreren Faktoren ab.


Hast du zum Beispiel bereits Vorerfahrung mit einem der hier vorgestellten Tools? Falls ja, dann nutz doch einfach dieses Tool weiter.


Falls nicht, überleg dir, für welche Dinge (außer YouTube Thumbnails) du das Online-Tool noch nutzen würdest? Falls die Antwort lautet: 

“Keine Ahnung, eigentlich für nicht wirklich viel.”

dann würde ich dir direkt schonmal von Photoshop abraten.

Photoshop ist zwar das wohl professionellste Programm, dass dir die meisten Einstellungsmöglichkeiten bietet, aber dafür ist es auch komplizierter zu erlernen. 

Außerdem kann Photoshop viel mehr als du vermutlich je brauchen wirst. Es wäre schade dir ein teures Tool zu kaufen und dann nicht mal annähernd sein Potenzial nutzen zu können.

Mein persönlicher Favorit aus diesem Beitrag ist Canva. Vermutlich aber auch nur deshalb, weil ich es schon seit langer Zeit für Grafiken aller Art nutze und mir die Handhabung sehr leicht fällt.  

Welches Tool für dich das richtige ist, musst im Endeffekt jedoch du entscheiden. Viel Spaß beim Ausprobieren!